
Musharrafs neuer Nebenjob & Kuehe schubsen
März 16, 2008Das Wichtigste zuerst: der FCK hat trotz (oder wegen?) meiner Abwesenheit gegen die Plastiktruppe aus Wehen gewonnen. Das laesst trotz eklatanter Heimschwaeche darauf hoffen, dass naechste Woche Offenbach („Eure Eltern gehn zur SGE!!“) irgendwie geschlagen werden kann. ![]()
Im Uebrigen verwehre ich mich gegen Anschuldigungen, ich wuerde unter die Guertellinie gehende Hasstiraden im Stadion ablassen. Wenn, dann gehen die nur gegen den Gegner
Und wenn ich Marcel Ziemer desoefteren lieber zum Weight Watchers Seminar wuensche oder Sven Mueller empfehle einen Begleitservice zu eroeffnen anstatt richtig in einen Zweikampf zu gehen, dann ist das nur zur Motivation gedacht.
Jetzt aber zurueck zum Thema:
General a.D. Pervez Musharraf scheint als Praesident Pakistans nicht ausgelastet zu sein. Nachdem er vor kurzem seinen Posten als Armeechef raeumen musste sucht er nach einer neuen Nebenbeschaeftigung. Wie ich exklusiv herausgefunden habe, scheint der General sich nun auf die Gastronomie spezialisiert zu haben und damit das auch erstmal ja keiner daheim merkt, hat er sein erstes Restaurant in Neu Delhi eroeffnet! Das Restaurant Malhotra in Pahar Ganj wird zumindest von einem Mann gefuehrt, der verblueffende Aehnlichkeit mit Musharraf hat. Zudem bellt er unablaessig irgendwelche Kommandos in sein offensichtlich nie ausgeschaltetes Handy; der Typ muss vom Militaer sein. Vielleicht schaffe ich es ja noch ein Foto von ihm zu schiessen, allerdings nur aus gut gesichertem Hinterhalt. Nicht, dass ich damit am Schluss noch eine neue Krise zwischen Indien und Pakistan ausloese oder die erste deutsch-pakistanische Krise anleihere.
Dann war ich gestern auf dem Weg zum Hotel, als mein Rikshaw Fahrer aufgrund eines ploetzlich nach rechts ziehendem Motorrads zu einem Ausweichmanoever genoetigt wurde, welches in einer Vollbremsung inklusive Rutscheinlage (Rikshawreifen haben in der Regel soviel Profil wie Slicks auf Formel1 Wagen) nur ein paar Zentimeter vor einer in aller Ruhe am Gassenrand stehenden Kuh endete.
Mich haette schon interessiert, was passiert waere, haetten wir die Kuh gerammt. Zudem war mein Fahrer noch nichtmal Hindu, sondern Sikh. Wenn ich es mir also recht ueberlege, haette ich den womoeglichen Rummel dann doch lieber aus sicherer Entfernung erlebt. Am Montag werde ich im Buero mal nachfragen, was bei so ener Situation passieren koennte oder ob ich da einfach unserer vereinfachenden europaeischen Auffassung aufgesessen bin.
Rule India, India rules the world!… Ach nee, das war ja anders. Da hat Tata aber mal den Spieß umgedreht, oder? Ich finde die Queen sollte in Zukunft auf den Tata Nano umsteigen (wenns doch die gleiche Firma ist). Oder vielleicht gibts ja demnächst den Jaguar auf drei Rädern, Model Rikshaw, am besten mit Frontantrieb, damit es auch Spaß macht.
Ich hoffe du hattest schöne Osterfeiertage, auch wenn das wohl nicht das gaaanz große Thema in Indien ist. Machs gut.
Faehrt die Queen ueberhaupt nen Jaguar?
Falls ja waere es eine tolle Idee ungebetene Staatsgaeste (so Typen wie Sarkozy oder so) mit Jaguar Rikshaws abzuholen und nur Carla Bruni mit dem schoenen Auto zu chauffieren
Was ich an Ostern gemacht habe, kannst du etwas weiter oben lesen.
Konntest du denn bei deinen Kollegen erfragen was passiert wäre, wenn ihr die Kuh erwischt hättet??
So genau wusste das keiner. Allerdings sollte man in staedtischen Gebieten mit dem Vorfall zur Polizei gehen. In laendlichen Gebieten lieber Vollgas geben und abhauen.
hoi
hAns ist der beSTe