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Ready for Take Off?

Mai 13, 2008

Langsam endet mein Praktikantenleben. Am Freitag werde ich zum letzten Mal im Buero aufschlagen und sehr wahrscheinlich muss ich dann auch meinen Schreibtisch aufraumen. Davor graut es mir bereits. Ich will gar nicht wissen, wie viele Unterlagen ich finde bei deren Betrachtung ich mich daran erinnere, dass ich damit doch unbedingt etwas machen wollte…
Aber kein Grund wehmuetig zu werden. Denn wie der grosse weise Philosoph Dragoslav S. schon sagte: Lebbe geht weida! Vielen Dank dafuer an den wandelnden Oberlippenbart und mittlerweile nicht mehr “legendaersten” TuS Koblenz Manager. Den Titel haelt nun wohl ein gewisser Herr Glaesner aus einer Stadt an der Mosel, deren Name zu vernachlaessigen ist. Aber ich schweife ab…
Sonntag Nacht kommt Kollege Sascha aus dem schoensten Dorf der Welt eingeschwebt und nach einem bestimmt enorm abwechslungsreichen Aufenthalt im Indira Gandhi Domestic Airport geht es weiter nach Ladakh, genauer nach Leh. Das ist uebrigens mitten im Himalaya und ich freue mich schon auf die Akklimatisierung und die damit verbundenen Kopfschmerzen. Vorsorglich habe ich mich heute mit einer Jahresration Paracetamol eingedeckt und mittlerweile kann ich das Altitude Tutorial der International Society for Mountain Medecine zu jeder Tages- und Nachtzeit runterbeten.
Theoretisch habe ich also wie immer alles unter Kontrolle, die Praxis wird dann allerdings wohl auch wie immer etwas holprig.
15 Grad hat es momentan in und um Leh, was mich zu Freudenspruengen veranlassen wuerde, wenn ich danach nicht nassgeschwitzt waere. 2 Wochen lang geht es mit Sack und Pack, Eseln und Jeeps durch die Berge. Fur einen Flachlandrheinlaender wie  mich garantiert atemberaubend (eine grandiose Doppeldeutigkeit meiner Meinung nach…).

Was gab es sonst die letzten Tage?
- Ich wurde zum ersten Mal nach dem Weg gefragt! Und tatsaechlich konnte ich die Frage nach dem Weg zum Fitnessstudio ohne Probleme beantworten. Doof nur, dass mir eine Minute spaeter einfiel, dass ich eine Abzweigung falsch beschrieben habe. Aber es war schliesslich 8 Uhr morgens (!), da kann man von mir einfach keine geistigen Hoechstleistungen erwarten.

- Die Daredevils haben (mal wieder) verloren. Diesmal gegen Jaipur. Ich bringe scheinbar keinem Team wirklich Glueck.

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Thank you for Smoking

Mai 9, 2008

Die Tage mal wieder as gelernt.
Praktische Tipps fuer die verkehrsgerechte Fuehrung einer Autorikshaw die Erste

Ich habe mir Delhis groesste Shoppingmall (Select City Walk) von innen angeschaut und stand nach diesem Besuch mit einigen Tueten bepackt an der Strasse und wartete auf eine Rikshaw. Ungluecklicherweise ging dann ein Gewitter los und ich schaute ziemlich daemlich aus der Waesche bis mich endlich ein Fahrer mitnehmen wollte. Die Rikshaw war total versifft und aufrgrund fehlender Scheinwerfer eher ungeeignet fuer den Abendverkehr, aber das war immer noch besser als im Gewitter rumzustehen.  Zudem habe ich schrecklich ueberbezahlt, aber meine Verhandlungsposition war auch eher suboptimal an diesem Abend.
Also sass ich schonmal leicht angesauert auf dem Ruecksitz und meine Stimmung besserte sich auch nicht dadurch auf, dass ich von rechts und links staendig Regen und Spritzwasser ueberbekam. Zu allem Ueberfluss hatte die Rikshaw keinen Scheibenwischer, was den Fahrer dazu noetigte alle 2 Minuten links (jaja, immer noch Linksverkehr hier) ranzufahren und die Scheibe notduerftig mit einem Lappen abzuwischen. Beim gefuehlten 42. Stop dreht sich der Fahrer ploetzlich um und fragt nach einer Zigarette. In dem Augenblick war ich kurz davor die Frage zu stellen, ob der Typ noch ganz sauber in der Birne ist. Nicht genug, dass wir seit 45 Minuten durch die Strassen eiern und ich mit meinen ganzen Tueten ziemlich nass auf dem Ruecksitz hocke, nein, jetzt will der Kerl auch noch eine qualmen!
Mein Gemuetszustand war scheinbar so offensichtlich, dass der Fahrer sofort nachsetzte und mir zu verstehen gab, dass er die Zigarette nicht zum Konsum brauche. An dem Punkt war ich dann ganz Ohr und gab eine meiner Wills Navy Cut (ist das jetzt verbotene Tabakwerbung innerhalb der EU?) ab.
Das nun folgende hielt ich fuer ziemlichen Bloedsinn, aber es sollte sich herausstellen, dass ich einfach keine Ahnung habe. Der Fahrer verteilte den Tabak ueber die Scheibe und fuhr weiter. Das Ergebnis war, dass sich keine Tropfen mehr auf der Scheibe bildeten, sondern der Regen ziemlich gut ablief und wir somit nicht mehr anhalten mussten. Da sage nochmal jemand, dass Rauchen unnuetz sei.

Was ich sonst noch gelernt habe:
- Sikhs sind von der Helmpflicht beim Motorradfahren befreit. Wobei sich damit eine gute Geschaeftsgelegenheit verabschiedet: die Herstellung und der Vertrieb von Helmen in Uebergroesse, damit sie ueber die Turbane der Sikhs passen.

- Youtube hat jetzt eine indische Seite. Warum ist mir vorher noch nicht eingefallen ein paar Youtube Links mit Aufnahmen aus Delhi zu posten. Hier ist einer und mit dem Suchbegriff “Delhi” foerdert man eine Menge  anderer hervor.
- Mein (aufgezwungenes) “Lieblingsteam” in der Indian Premier League (Cricket), die Delhi Daredevils, hat gestern gegen die Chennai Super Kings verloren. Pff, die Lutscher aus Suedindien!
Ich kenne die Regeln dieses Spiels immer noch nicht und verfolge die Ergebnisse auch nur um beim Mittags-Smalltalk ab und an etwas beitragen zu koennen. Aber eins weiss ich auf jeden Fall: ALLES AUSSER DELHI IST SCHEISSE!!! ;)
Ob man hier auch Stadionverbot bekommt, wenn man ein paar Bengalos zuendet? Und gibt es Ultras beim Cricket? Das muss ich auf jeden Fall die Tage mal klaeren.

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On the Road

Mai 4, 2008

Gestern ging es mit dem Auto von Delhi ueber Faridabad, Mathura und Agra nach Fatehpur Sikri. Fuer mich das erste Mal, dass ich die indischen Highways also das Aquivalent zu deutschen Autobahnen, oder man sollte lieber Fernverkehrsstrassen sagen, zu Gesicht bekam.
Morgens um 6 ging es nach kurzer Nacht los um das letzte Mitglied unserer Reisegruppe in einem Waisenhaus bei Faridabad abzuholen. Um dahin zu kommen mussten wir uns erstmal mit unserem Van durch Vorortstrassen kaempfen, hinter von Kamelen gezogenenen Fuhrwerken hertuckern, Rikshawfahrern bruesk den Weg abschneiden und unsere Hupe einem Belastungstest unterziehen.
Von dort ging es auf dem Highway nach Mathura und Agra. Da noch niemand an Akbars Grab war, entschlossen wir uns kurzfristig dort aufzuschlagen und mal wieder 1a Mughal Architektur zu besichtigen. Dann einmal quer durch Agra auf die Hauptstrasse nach Fathepur Sikri. Die Hauptstrasse ist in den Randbezirken von Agra kaum mehr als eine einspurige Strasse ohne Strassenbelag und von schmerzbefreiten Verkehrsteilnehmern bevoelkert. Ein ums andere mal konnte man nicht anders als lachen, wenn wir mal wieder in einem Chaos steckengeblieben waren und innerhalb von 10 Minuten genausoviele Meter zuruecklegen konnten. Achja, auch auf Highways kommt es vor, dass einem Autos im Rueckwaertsgang entgegen kommen, dass unbeleuchtete Fahrraeder unterwegs sind und man auf einmal Gegenverkehr hat. Fuer unseren erfahrenen Fahrer kein Problem, ich haette mich da nie ans Steuer gesetzt.

Fotos von Fathepur Sikri gibts hier (Infos zur Stadt hier und hier), Fotos von Akbars Grab sind hier zu bewundern und alles andere von der Tour gibts hier.

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Was für zwischen die Kiemen

April 30, 2008

Nach langer Zeit mal wieder ein Eintrag. Einige hatten sich wohl schon gefreut, dass „der Typ endlich aufhört zu bloggen“ (Urheber möchte ungenannt bleiben), aber den Gefallen tu ich euch nicht :)
Einige eifrige Leser haben mir geschrieben, dass ich immer „so negativ“ schreiben würde. Erstens finde ich es klasse, dass es tatsächlich tapfere Menschen gibt, die diesen Blog regelmäßig lesen. Danke dafür. Und zweitens war es nie meine Intention irgendetwas übertrieben negativ darzustellen. Ich hoffe, dass ich nicht bei allen diesen Eindruck erweckt habe. Falls doch: was juckt es die Eiche, wenn sich der Eber dran kratzt? ;-)

Außerdem wollte ich am Wochenende einen durch und durch positiven Bericht verfassen. Leider musste ich mir aber ein kurzfristiges 48 Stunden Timeout nehmen, da ich durch den Genuss irgendeiner Köstlichkeit ans Bett (und an die Toilette) gefesselt wurde. Taktisch klug ging somit mein ganzes Wochenende für das Auskurieren einer mittelschweren Magenverstimmung drauf. War es also nicht weit her mit meinem in Skype großspurig angekündigten Partywochenende. Während sich meine Mitbewohner auf diversen Parties vergnügten, fieberte ich (nie war das Wort passender) daheim schweißgebadet und manchmal auch von Kälteschüben gebeutelt mit meinem FCK mit.
Lustigerweise sollte mein geplanter Eintrag von der großartigen indischen Küche handeln. 5 Tage später lobe ich sie trotzdem. Also, los geht’s.

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Von Fackeln und Filtertüten

April 20, 2008

Die Fackel ist seit einigen Tagen wieder weg, richtig gesehen hat sie ohnehin niemand. Und vermissen wird sie wohl auch niemand, denn die einzig bleibenden Erinnerungen an das ganze Bohei rund um das Event werden für den durchschnittlichen Bewohner Delhis die Staus sein, die aufgrund der Sperrung des Areals rund um die Fackelroute entstanden und die Stadt nahezu lahm legten.Am Ende dauerte der „Lauf“ eine halbe Stunde, umfasste 65 Läufer, wurde von 21.000 Securities (Polizei, Para-Militärs, Armee) gesichert und von 50 Schulkindern beklatscht. Dann standen natürlich noch die VIPs und die chinesischen Propagandamarionetten am Ende der Strecke, die hat allerdings nach meinem Kenntnisstand niemand gezählt. Read the rest of this entry »

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Ein bischen Frieden, ein bischen Freiheit,…

April 16, 2008

Morgen kommt das olympische Feuer nach Indien, genauer gesagt nach Neu Delhi. Wie auch in den anderen Staaten, wo es bislang mehr oder weniger gut sichtbar praesentiert wurde, gab es auch in Indien eine heisse Debatte ueber den Fackellauf.
Fuer grosses Aufsehen sorgte hier der Verzicht von Bhaichung Bhutia, Indiens Fussballkapitaen, am Fackellauf teilzunehmen. Bhutia ist selbst tibetischen Ursprungs und wolle mit dem Verzicht gegen Indiens Tibetpolitik demonstrieren. Das fuehrte dann zu einer breiten Debatte inwieweit die olympischen Spiele als Plattform zu politischen Statements benutzt werden sollen/duerfen. Bis hierhin also alles in etwa so, wie in Europa was die Diskussion anbelangt.
Eine neue Dimension duerfte aber wohl das Aufgebot von Sicheheitskraeften und -massnahmen darstellen, die morgen fuer einen reibungslosen Ablauf sorgen sollen.
Indien (genauer: Dharamsala) ist der Exilsitz des Dalai Lama und des tibetischen Exilparlaments. Die groesste tibetische Diaspora findet man in Indien. Tibetische Protestanten haben es vor einigen Wochen geschafft auf das Gelaende der chinesischen Botschaft vorzudringen. Wobei man nicht so genau weiss, ob das an dem guten Plan der Protestanten oder an der Schlafmuetzigkeit der indischen Polizisten, die rund um das (verdammt grosse) Areal der chinesischen Botschaft positioniert sind, lag. Auf jeden Fall fand die chinesische Regierung das gar nicht feierlich und zitierte die indische Botschafterin in Peking mitten in der Nacht aus dem Bett und zum Rapport. Das wiederum empfanden die BJP (hindu-nationalistische Oppositionspartei, ganz miese Typen…) Politiker als Affront und beschuldigten die amtierende indische Regierung vor China zu kuschen. So gingen einige Tage mit Wortgefechten ins Land und nebenbei hat die chinesische Politik auch nicht dazu beigetragen, dass die indische Bevoelkerung sie als furchtbar liebenswert empfindet.
Um also weder von indischen/tibetischen Protestanten ueberrascht zu werden und um China zu zeigen, dass man seine Sicherheitsinteressen ernst nimmt, hat die Regierung die Fackel-Route zur Sperrzone erklaert. Insgesamt 2,3 km (sollte vorher laenger sein) wird die Fackel zwischen den zentralen Regierungsgebauden und dem India Gate auf dem so genannten Rajpath getragen. Der Rajpath ist die Strasse, die die erwaehnten Bauwerke schnurgerade verbindet und auf der jaehrlich die grosse National Day Parade abgehalten wird.
Ich weiss ja nicht, wie es andere empfinden, aber fuer mich war das olympische Feuer immer ein Symbol von Frieden und Freiheit. Daher ohne Kommentar die Zahlen und Fakten der Sicheheitsvorkehrungen:
Zugangskontrollen
Verkehr rund um Rajpath wird natuerlich gestoppt
Maschen- und Stacheldrahtabgrenzungen auf der kompletten Route
15.000 Polizisten

Ob man aufgrund solcher Vorkehrungen auf die Idee kommen koennte, dass China in Sachen Menschenrechtspolitik irgendwas grundsaetzlich missverstanden hat?

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Happy New Year!

April 14, 2008

Nein, ich bin nicht stockbesoffen und habe jedes Zeitgefuehl verloren. Ich feiere zusammen mit den Punjabis, Bengalesen, Malayen, Tamilen und einigen anderen heute das Neujahrsfest. Irgendwas ist allerdings schief gelaufen, denn im Gegensatz zu den meisten Indern sitze ich heute im Buero und recherchiere zum Thema chinesisch-indische Beziehungen. Naja, ich habe ja auch erst heute morgen erfahren, waehrend ich mich ueber den erstaunlich geringen Verkher wunderte, dass heute Neujahr ist. Ich kann den Tag im Buero also verschmerzen.
Die Hindus feiern heute zudem den Geburtstag von Rama (bitte, spart euch den offensichtlichen Kalauer!), einer von viieelen Goettern des hinduistischen Pantheons.
Und nicht zuletzt haette heute eine ganz besondere indische Persoenlichkeit Geburtstag gehabt.
Bhimrao Ramji (B.R.) Ambedkar waere heute 117 Jahre alt geworden (Link zur deutschen Wikipediaseite, die englische Variante ist allerdings um einiges ausfuehrlicher).
Ambedkar gilt als einer der Architekten der indischen Verfassung und war das bekannteste Gesicht der Dalit (Kaste der Unberuehrbaren) Bewegung. Um den Dalits zu mehr Rechten und Anerkennung zu verhelfen, geriet Ambedkar zB auch heftigst mit Gandhi aneinander. Der hatte naemlich die Vision eines doerflich gepraegten Indiens, waehrend Ambedkar dies vollkommen ablehnte, da das Dorf nur ein Zeichen der Unterdrueckung und Engstirnigkeit sei.
Zu Ehren Ambedkars werden heute viele Anzeigen in Tageszeitungen geschaltet, die zu Gedenkfeiern einladen. Beinahe jedes Ministerium, das auch nur ansatzweise etwas mit der Thematik zu tun hat, scheint eine eigene Feier zu organisieren. Ins Auge sprang mir heute morgen dabei die Anzeige des Ministry of Social Justice and Empowerment. Nicht, dass die Einladung aussergewoehnlich waere, aber der letzte kleingedruckte Satz liess mich schmunzeln. Dort steht: “Please do not bring prohibited articles such as bags, briefcase, (…), cellular phone, (…), firearms, swords and other objectionable items.” :) Read the rest of this entry »

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Was fuer zwischendurch

April 10, 2008

Da ich im Buero taeglich dem Informationsoverkill in Form von sieben bis zehn Zeitungen/Magazinen ausgesetzt bin, dachte ich es sei eine gute Idee den ein oder anderen online zugaenglichen Artikel zu verlinken. Also, here we go:

Zuerst eine Story aus der Hindustan Times, die den Umgang mit den aermsten der Armen, den Slumbewohnern Neu Delhis, und deren Lebensbedingungen beschreibt. Sowieso duerfte die Armut DAS Thema sein, das die indische Politik in der naechsten Zeit am intensivsten beschaeftigen wird. Tolle Wachstumszahlen hin oder her, wenn der Aufschwung nicht dort ankommt, wo er bitter noetig ist, wird die Legitimitaet der jeweiligen Regierung nicht gerade gestaerkt.
Und dann noch ein Text aus der IHT, in dem man erfaehrt, dass die Tibeter vielleicht nicht das letzte Volk sein werden, die China herausfordern (wobei im Text mit “Raja Mahan” wohl “Raja Mohan” gemeint sein sollte; dessen Buecher gehoeren uebrigens mit zum Besten, was man ueber indische Aussenpolitik in die Haende bekommen kann).

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Video online

April 5, 2008

Ich habs dann tatsaechlich geschafft, ein Video zur Zeremonie ist online. Und ich wusste nicht, dass die Kamera waehrend dem Zoomen keinen Ton aufnimmt…

Klick mich.

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U-Boot Rikshaws, Hinduzeremonien und Party

April 5, 2008

Taaadaaa, ich habe jetzt Internetzugang in meiner Bude. Dieser wurde von insgesamt 4 Mitarbeitern von Airtel verlegt. Um 10 Uhr kamen die ersten zwei (warum das ziemlich unangenehm war erfart ihr weiter unten) und verlegten Telefonkabel, um 1 Uhr kam dann jemand, der einfach nur ein Telefon eingestoepselt hat und darauf angerufen hat und um 4 Uhr kam dann schliesslich der Netzwerkguru und brachte den Router und die Zugangssoftware mit. Bloed nur, dass der Router keine Ahnung von Port Forwarding hat und der Mitarbeiter damit ueberhaupt nichts anfangen konnte. Naja, Hauptsache erstmal online.

Gestern haben wir endlich unsere Einweihungsparty geschmissen. Die Bilder sind auch schon online und hier zu finden.
Ca. 40 Leute fanden sich in unserem bescheidenen Heim ein und mal wieder war die franzoesische Diaspora in der Ueberzahl. Daher musste ich grob geschaetzt 20 Menschen erklaeren, dass wir in Deutschland nicht ueberall Wuerste essen (ausser vielleicht bei Uli Hoeness daheim) und, dass die Franzosen bei der EM abkacken werden. Unverstaendlicherweise wollten mir die meisten nicht glauben.
Zusaetzlich verirrten sich noch ein Australier (Alex, der in Hongkong fliessend deutsch gelernt hat, was wir aber erst nach 20 Minuten Konversation herausfanden), ein paar Spanier, Italiener, Schweizer und natuerlich Inder in unser trautes Heim. Gedauert hat der ganze Spass bis in den fruehen Morgen und unsere neuerworbene Anlage konnte unter Beweis stellen, dass sie in der Lage ist, den kompletten Block auch noch Nachts um 3 Uhr mit Dieter Thomas Kuhn Songs zu beschallen. Gut, unsere Nachbarn moegen uns jetzt sehr wahrscheinlich nicht mehr, aber das war den Spass wert. Read the rest of this entry »